Was für ein Zufall!

27.08.2011

Was für ein Zufall (Zitat Rania): Als der Zug um kurz nach drei in Schwäbisch-Hall einfuhr, dachte ich mir schon. Na, das kann heiter werden. Total unausgeschlafen und so eine lange Zugfahrt vor mir. Total langweilig – weil zu müde, nur eine Zeile zu lesen.

Doch welche Überraschung: Noch nicht einmal im Zug hör ich schon Gelächter und meinen Namen schreien. Sitzen doch da tatsächlich, Pingkan, Rania und Roha. (Sie hatten doch glatt denselben Zug für die Heimreise gewählt und waren in Hessenthal zugestiegen.) Doch wo ist Heri?

Heri sitzt ein Abteil weiter hinten und passt auf die vielen Koffer auf – die uns in der weiteren Folge in den Bahnhöfen noch einiges an Kopfzerbrechen bereiten. (entweder es gibt keine Aufzüge oder die Lifte sind irgendwo am anderen Ende der Welt und gut versteckt).

So führt uns die gemeinsame Reise zuerst nach Heilbronn und dann später nach Mannheim. Dort trennen sich unsere Wege. Rania, Pingkan, Heri und Roha erreichen noch den Zug nach Frankfurt. Mit dem vielen Gepäck war das ziemlich knapp. Ein Danke an all jene, die den Aufzug freigehalten haben *g*. Ihre Reise geht weiter Richtung Flughafen – mit vielen Gepäck – so manch ein Gepäckstück mag wohl die Heimreise von Frankfurt aus Kostengründen nicht geschafft haben…

Bei mir dagegen verzögert sich die Weiterfahrt, Kinder verwechseln die Gleiskörper mit einem Spielplatz, sodass der Zug erst mit über einer Stunde Verspätung von Mannheim abfährt… noch eine Stunde länger in Deutschland… aber schon bald hat mich der Pariser Alltagsdschungel wieder – aber mit einem guten Gefühl von diesem Seminar im Gepäck: „Besser geht’s nicht! Vielen Dank!“

Zugfahren macht müde

Soviel Gepäck - wie sollen wir das alles tragen?

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24.08. Mittwoch

Den 23.08. Dienstag

Dienstag, den 23 August 2011   ( vierte und letzte Woche).

Wir haben unseren Tag mit dem sogennanten „Onkel Winfried Spiel“ angefangen. Alle Teilnehmer befinden sich auf einen Kreis. Durch eine kurze Dialog, einer von ihnen sagt dem Nachbarn:

– N…, stellst du dich vor, Onkel Winfried ist krank!

– Wirklich? Was hat er denn?

– Er ist /hat…

-Ach,  der Arme!

Dann der zweite Teilnehmer führt mit seinem Nachbarn einen identischen Dialog fort. Aber er muss  eine zweite Kranheit dazu bringen. Der dritte Teilnehmer macht dasselbe, bis dass am Ende alle Teilnehmer gespielt  haben.

Am Wörtewiese haben wir auch gespielt. Viele  Kärtchen je mit seinem Wort lagen am Boden. Jeder von uns muss ein Kärtchen nehmen, dann sagt er  zu seinen Nachbarn die Bedeutung dieses Wortes.

Puzzle spielen mit der  Dundesländerkarte war auch interessant. Man muss jedes Land auf seinen eigenen Platz einfügen.

Eine interessante Übung zum Wortschatz war auch die Wäscheleine. Die zwei folgende Fotos  darüber sind ausdrucksvoll.

Um unsere Wortschatz zu erweitern kommt uns das Bilddiktat dargestellt. Zum Partnerschaft, einer bescreibt an die Andere das Bild das er im Hand hat. Der Andere  muss diesen Bild zeichnen nach die Beschreibung seinen Partnern.

Nacher wurden uns Redemittel zur Bildbeschreibung  präsentiert. Vor dem Mittagessen haben wir die Satzbaukarten gespielen. Der wichtigste Lernziel war den Wortschatz der Teilnehmern zu erweitern.

Den Wortschatz zu erweitern haben wir noch viele anderen Spielen gemacht: das Bilddomino, der Schlangentext, die Wortlawine, usw.

Am Nachmittag, Frau Ina Hoischen, die aus Münchner Goethe Institut gekommen ist,  hat uns viele Erklärungen  durch praktische Übungen in die Pasch-net Webseite eingeführt.

Fotos:Yanxia ,  Text: Antoine

20. 08. Samstag

Hallo alle,

heute sind Antoine und Yanxia die Berichter. Heute haben wir frei, was habt ihr gemacht? Schlafen, nach einer anderen Stadt fahren oder etwas interessantes in Schwäbisch Hall besichtigen usw.. 

Antoine und ich haben auch verschiedene Erfahrungen. Was können wir euch empfehlen?

 Zum Einkaufen——Modepark Röther

Am Morgen sind ich und Yan mit unserem Gastgeber zum Modepark gefahren, der in Michelfeld liegt. Es gibt da viele Kleidung mit verschiedenen Marken, jetzt gibt es auch viele Sonderangebote.

Breitennauersee——Ich möchte auch baden.

Nach dem Einkaufen sind wir ganz spontan zum Breitennauersee gefahren. Der See sind im Landkreis Heilbronn, aber mit dem Auto braucht man etwa nur 20 Min. von Goethe Institut nach dem See. Dort kann man schwimmen, rudeln, am See spazieren oder einfach faul in der Sonne liegen. Leider haben wir keine Badeanzüge mitgebracht, können wir nur die andere beneiden.

Endlich mal „schwimmen“——Schenkenseebad

Wenn wir von dem richtigen See nach Hause ankommen haben, haben wir zu dem Schwimmbad Schenkensee gefahren, endlich mal ins Wasser baden. Zwar ist Schenkensee nur ein Name und es keinen richtigen See gibt, werden wir aber das Schwimmbad empfehlen. Wir haben im Freibad und Hallenbad geschwommen und gerutscht, eine schöne Erfahrung.

Antoine—Besuch in Rieselfeld bei Freiburg

Samstag den 20.08.2011 besuchte ich Freunde,  die in Freiburg wohnen. Eine Familie von meiner Freunde  wohnt in Rieselfeld,  einem ganz neuen Stadtviertel. Strassen und Gebäude sind gut geeinrichtet, und am Geschwister Schollplatz gibt es eíne Fußgängerzone,  wo Kinder ruhig spielen können. Der sogennanten „Ökumene Zentrum“  hat mir uberhaupt nicht gefallen: kalt wie ein „Betonblok“ scheint sie zu sein. Sehen sie selbst dieses „Zentrum“ an : was denken sie darüber?

In jedem Fall war ich fröhlich,  diesen Freunden wieder zu sehen.

Was habt ihr erlebt, bestimmt gibt es auch vieles Interessantes, bearbeitet diesen Artikel und sagt uns eure Erfahrungen. Darauf freuen wir uns sehr.

Yanxia und Antoine

20.08.2011

Ein schöner Tag!

19.08. Freitag, Ausflug nach Stuttgart

Heute waren wir in Stuttgart! Um Viertel vor neun haben wir uns am Bahnhof getroffen und alle waren pünktlich. Die Fahrt nach Stuttgart hat 75 Minuten gedauert und die Stadtführerin Viktoria hat schon auf dem Bahnhofplatz auf uns gewartet.

Vor der Stadtführung der Innenstadt haben wir zuerst die Stuttgarter Butterbrezel probiert, wow, lecker. 

Stadtführung

Viktoria hat uns die Geschichte des Stuttgarter Brezels und einen Überblick über die Stadt erzählt.   Da Autos, wie Mecedes-Benz, Porsche, in Stuttgart hergestellt werden, habe ich früher Stuttgart als eine Industriestadt gehalten. Tatsächlich wird Stuttgart als die wichtigste Weinbaugemeinde wahrgenommen. Die Fläche der Weinberge beträgt über 400 Hektar. Dann hat sie  uns zum Schlosspark geführt. Auf dem Weg haben wir viele alte Gebäude gesehen, über die sie uns einige Worte erzählt hat. Auf der linken Seite des Neuschlosses steht die Katharina-Schule, die zu den ersten weiblichen Gymnasien gehört. Daneben steht das Opernhaus, das das einzige Gebäude ist, das während des 2. Weltkriegs nicht zerstört wurde.

Mit der Zeit kommen immer mehr Tüftler und Erfinder in Stuttgart vor und die Zahl der Patenten ist hier höher als andere Städte in Deutschland.

                                                                            Wappen des Bundeslands Baden-Würtemberg

                                                                                                 Platz vor dem Neuschloss

Die Staatsgalerie Stuttgart

Nach der Stadtführung haben wir ein Projekt in der Staatsgelerie Stuttgart gemacht. Wir haben die Ausstellung „Kunst 1900-1980“ besucht. Jeder hat ein Gemälde ausgewählt, das uns besonders angesprochen hat. Wir haben unsere Gedanken über das Gemälde in Stichworten aufgeschrieben. Wir werden am nächsten Dienstag darüber diskutieren. Es geht um die Aktivierung im DaF-Unterricht.

Wir haben in einem türkischen Restaurant zu Mittag gegessen. Ich habe  Yufka Döner bestellt und Yanxia hat Hühnerfleisch mit Salat und Reis gegessen. Interessant war, dass Dorcas ein Pizza mit Dönerfleisch bestellt hat. Pizza und Dönerfleisch, auch gute Kombination.

Besuch im Klett-Verlag

Nach dem Mittagessen haben wir den Klett-Verlag besucht. Jeder hat etwas gekauft, wie derFragewrfel, neue Lehrwerke, Wörterbuch, Übungshefte, Spiele usw.

Bummeln in der Stadt

Kachana, Yanxia und ich sind in der Innenstadt auf der Königstraße und in den Fußgängerzonen spazieren gegangen. Das Wetter war schön für den Spaziergang und Einkaufen. Leute saßen auf der Bank unter Sonnenschein oder im Schatten. In den Eisdielen war es voll.

Stuttgart 21

http://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_21

Viktoria hat uns kurz über das Projekt Stuttgart 21 erzählt. Die Diskussion darüber ist heftig. Projektgegner haben demonstriert und manche kampen sogar gegenüber dem Bahnhof, um S21 zu protestieren.

Ein schöner Tag in Stuttgart!

Tschüß!

Yan

Yanxia

18.08. Landeskunde im DaF-Unterricht

Hallo! Heute sind Pingkan, Rania und Roha dran. Wir haben unseren Tag mit einem Lied “was müssen das für Bäume sein” angefangen. Nachdem wir mit der Erwärmung fertig gewesen sind, hat Kati unser heutigen Programm über Landeskunde im DaF-Unterricht begonnen. Unser Vorwissen über Deutschland wird von einem Poster aufgeweckt. Auf dem Poster gab es viele Bilder, die man schon über Deutschland gekenn nämlich über das Essen und Trinken (weiße Wurst, Brezel, Bier,usw.), Auto-Industrie (Audi, Mercedes-Benz, VW, Porsche, BMW), berühmte Leute (Franz Kafka, Martin Luther King, usw.), deutsches Mannschaft (Bayern-München), alte Gebäude und viele Sehenswürdigkeiten (Kölner Dom, Frauen Kirche, Brandenburger Tor), usw.

 Deutschlandsplakat

Im DaF-Unterricht über Landeskunde kann man mit “Akrostichon” einführen. Wir haben Liste, was wir vom Poster gesehen haben. Aber zwar haben wir verschiedene Wörter geschrieben. Das war interessant, weil wir auch verschiedene Perspektiven haben. Danch haben wir “Kofferpacken” gespielt. Wir sollten, was wir auf dem Poster gesehen haben, sagen. Und Kati und Regina haben eine Überraschung von uns bekommen, dass sie ganz am Ende des Spiels, was wir gesagt haben, wiedersagen mussten. =)

Nachdem Kaffeepause, haben wir ein kleines Spiel “Deutschland Landeskunde”. Kati hat uns einige Frage gestellt. Auberdem haben wir auch andere Spiel mit dem Würfel gemacht. Das machen wir auf dem Poster. Wir sollen sagen, was wir unter den Würfel gesehen haben.

 Danach machen wir Ideogramm über Deutschlandeskunde.

 

Nachdem Mittagessen haben wir noch zwei Spielen gemacht, Menschenmemori-Spiel und Trimino.

Ganz am Ende des Tages haben wir Unterrichten mit digitalen Medien gemacht. Wir sollen Aufgaben machen für den Unterricht mit dem Thema Landeskunde.

16.08. Dienstag

Wenn man sich das  Programm für den Dienstag anschaut, sieht es doch ganz locker aus: eineinhalb Stunden Hospitation in JuKu, dann Nachbesprechung der Hospitation, und nach dem Mittagessen Vorbereitung unseres Unterrichtsversuchs. Also: kein Input mehr, sondern Output sozusagen? Was heißt das überhaupt? Nicht die Leiterinnen des Kurses arbeiten, sondern wir! So erfolgt effektives Lernen, haben wir die ersten Wochen gelernt, und jetzt sollen wir es am eigenen Leib erfahren.

 

Wie bereitet sich man als LehrerIn für eine Unterrichtstunde vor? 

Erstens soll eine Unterrichtskizze angefertigt werden.

Dafür können wir einen Bogen benutzen, wie der den wir für die Unterrichtsbeobachtung verwendet haben. Wichtig ist auch, dass wir von den Lernziele ausgehen, und dann Lerninhalte auf die Lernziele aufbauen, und so weiter. Sieht einfach aus, ist aber nicht ganz ohne! So sieht nämlich die erste Unterrichtskizze aus, die Dorcas und ich gestern geschrieben haben:

 

Ja, das war noch nicht ganz richtig! Wir haben unsere Skizze mehrmals verändern müssen. Kati und Regina haben natürlich uns alle bei der Aufgabe unterstützt. Wir sind Kati dankbar für die konstruktive Kritik, vor allem im Bezug auf den Aufbau der Stunde, und Regina für die Übungsvorschläge.

 

Gestern haben wir auch gelernt, dass Lehreraktivitäten und Lerneraktivitäten sich ergänzen. Nach einer Phase von Lehreraktivität, z.B. L schlägt ein Diskussionsthema vor, kommt eine Phase von Schüleraktivität, z. B. S sprechen über eigene Erfahrungen. Also L und S sind nicht notwendigerweise immer gleichzeitig aktiv.

 

Wir verbrachten so viel Zeit mit diesen Überlegungen dass wir ewig lange für die Skizze gebraucht haben. Teamarbeit geht auch nicht immer so schnell wie individuelle Arbeit, aber zwei Köpfe denken besser als einen! Sobald die Lehrskizze angefertigt ist, steigt man in der nächsten Phase, nämlich Materialien basteln… also wir sind noch eine gute Stunde beim Goethe geblieben, und wir könnten in aller Ruhe arbeiten.