26.08.2011 Zertifikat!

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Donnerstag, den 25.08.11

Hallo zusammen,

Der Tag hat mit der mündlichen Prüfung begonnen. In den vier Gruppen, in denen vier auch die Lehrprobe gemacht haben, hatten wir unsere Prüfungsgespräche. Also waren das Heri, Sabin, Marco und Michael in der ersten Gruppe gleich am Morgen. Am Morgen waren auch noch die Gruppe mit Roha, Yan, Pinkang und Rania an der Reihe. (Um 10 Uhr waren dann die Gruppen „Kanchana, Yanxia und Clemens sowie Dorcas, Alba und Antoine zum Prüfungsgespräch dran.

Jede Gruppe hatte sich zuvor individuell für das Gruppengespräch vorbereitet. Dafür hatten wir von Regina am Vortag noch genau Leitfragen und auch eine Doppelseite an Redemittel bekommen.

Beim Prüfungsgespräch ging es dann um den Unterrichtsverlauf in unserer Lehrprobe:

Montag, 22. September

„Sonne, Mond und Sterne“ – ein Assoziationsspiel!

Wir spielen es in einer etwas abgewandelten Form; zuerst zum Themenbereich „Ausflug nach Stuttgart“ und dann zur „Ausstellung von Niki de Saint Phalle“.

Bei diesem Assoziationsspiel nimmt ein Gruppenteilnehmer in der Mitte Platz und nennt einen Begriff. Danach nennen zwei weitere Gruppenteilnehmer einen Begriff, der ihrer Ansicht nach dazu passt und setzen sich auf die beiden verbleibenden Plätze. Der Gruppenteilnehmer in der Mitte wählt nun einen der beiden Begriffe und kehrt mit der Person, die den Begriff genannt hat in die Gruppe zurück. Der verbliebene Gruppenteilnehmer setzt sich nun in die Mitte und das Spiel beginnt von Neuem.

Feedback der dritten Woche

Die Teilnehmer werden aufgefordert die einzelnen Programmpunkte der letzten Woche anhand eines Stimmungsbarometers von null bis hundertprozentiger Zufriedenheit zu beurteilen. Das „Stimmungsbarometer“ hängt an der Pinnwand und alle Teilnehmer sind aufgerufen ihre Stimmung „sichtbar zu machen“.

„Hospitation“

Diesmal hospitieren die Teilnehmer in den Erwachsenenkursen des Goethe-Instituts. Eineinhalb Stunden beobachten die Teilnehmer anhand zuvor festgelegter Kriterien den Kurs. Nach dem Kurs erfolgen die Nachbesprechungen mit der Kursleiterin. Nach der Mittagspause diskutieren die Gruppenteilnehmer in der Kleingruppe über den Unterrichtsverlauf und über die einzelnen Ziele. Danach erzählen die Teilnehmer im Plenum über besonders gelungene Unterrichtsmethoden.

Vorbereitung der Lehrprobe“

Der Rest des Tages ist der Vorbereitung der Lehrprobe gewidmet. In Dreier- und Vierergruppen bereiten die einzelnen Gruppen den Unterricht für Mittwoch vor.

Text: Clemens, Fotos: Yan

21.08. Sonntag

Heute ist der letzte Sonntag zusammen in Schwäbisch Hall. Nach dem Seminarprogramm haben wir uns vor der Kunsthalle Würth in der Stadt getroffen.

Wir besichtigen heute die farbigen Kunstwerke von Niki, oder mit vollem Namen „Catharine Marie-Agnes de Sait Phalle“, die 1930 in Neuilly-Sur-Sein geboren ist. Ihre Kunstwerke sind sehr bunt und wie gesagt, auch farbig, obwohl ihr eigenes Leben im Gegenteil nicht so bunt war.

Einige von uns treffen sich schon 10 Minuten vor 16 Uhr und sprechen darüber, was wir gestern gemacht haben. Wir haben dann Anna gesehen und sind langsam zu ihr gelaufen. Kati ist auch dazu gekommen.

Dann haben wir mit der Führung angefangen. Alle von uns haben Hörgeräte bekommen, um den Führer besser zu verstehen. Der Führer schilderte uns das Leben Nikis und ihre Kunstwerke. Wir haben die verschiedenen Phasen des Werkes sehen können.

Niki hat als neue Realistin Ende des 50er in Paris angefangen  zu malen. Später in der Zeit des Algerienkrieges hat sie Schießbilder gemacht. Dann hat sie Bildhauerei mit ihrem Lebensgefährten gemacht. Aus dieser Zeit sind auch die Zufallsmaschinen. Durch die „Nanas“ wurde sie weltweit bekannt. Die „Nanas“ sind Frauenfiguren, die einen kleinen Kopf, einen runden, vollen Frauenkörper und riesige Brüste haben.

Im Jahr 1994 wurde sie beauftragt, einen Spielplatz in Jerusalemer zu bauen. Sie hat 22 große Tierskulpturen mit den Namen „Arche Noah“ gezaubert. Dann gibt es noch „Tarot Park“ in Italien, wo sie ihre riesigen Kunstwerke präsentiert.

Am Ende ihres Lebens hat sie an schwerer Krankheit gelitten und die Welt verlassen. Das war eher traurig.

Alba, Kanchana, Yan

Mittwoch,17.08.2011

Hallo zusammen,

Wir haben heute einen Unterrichtversuch im Juku gemacht. Wir waren vier in der Gruppe, aber trotzdem waren wir alle anstrengend. Nachdem Frühstück sind wir ins Klassenzimmer vorzubereiten gegangen. Wir alle waren sehr beschäftigt mit unseren Lernmaterialen. Um 08.30 sind wir alle zum Juku gegangen. Alle Schüler waren dabei sitzen. Zuerst hat Heri seinen Unterricht  mit Einstiegsphase angefangen. Dann kam Sabin und hat mit Übungsphase (LV)/Gruppenarbeit seinen Unterricht gemacht. In Übungsphase haben wir mit den Kärtchen gearbeitet. Dann hat Michael auch mit einer Übungsphase (HV) und eine Postkarte schreiben seinen Unterricht gemacht. Am Ende kam Marco und er hat mit der Musik seinen Unterricht gemacht. Wir haben persönlich bemerkt dass die Schüler sehr begeistert  und aktiv während des Unterrichts waren. Unser Thema war Sommer.

Dann, nachdem Mittagessen haben wir mit Kati über unseren Unterricht gesprochen. Sie hat uns unsere Fehler gezeigt und auch vorschlagt. Sie hat uns auch viele Vorschläge und Hinweise gegeben. Wir bedanken uns unsere Lehrerinnen ganz herzlich für ihre Mühe und Ratschläge.

Vielen Dank und bis morgen, Tschüss

Marco, Michael, Sabin, Heri

Montag der 15. August

Heute beginnen wir schon die dritte Woche auf dem Seminar und lernen Frau A. P.  aus Mannheim kennen.

dann ist Zeit für das Mittagessen…

Bis jetzt haben wir schon deutsche, türkische, vietnamesiche,griechische Küche probiert und heute geht die Kostprobe nach „Indien“.

 Nach dem wir satt sind bereiten wir uns in Gruppen auf den Lehererversuch, der am Mittwoch stattfinden soll  vor. Jede Gruppe  muss eine Lehrskizze zustande bringen und es vorerst Kati /Regina zeigen.Es ist nicht leicht aber wir schaffen es schon. 🙂

Das wars für Heute.

Tschüß,

bis morgen,

Eure Kanchana und Dorcas

Samstag, den 13.08.2011

🙂

Hallo zusammen,

wir (Clemens und Heri) haben am 13.08 einen Tagesausflug nach Heidelberg gemacht. Um 08.30 Uhr sind wir mit dem Bus nach Heildelberg abgefahren. Es waren insgesamt 42 Teilnehmer mit von der Partie (der überwiegende Teil bestand aus Deutschlernern aus den Goethe-Kursen für Erwachsene): Die Hinfahrt dauerte beinahe 2 Stunden, weil der Bus einen Abstecher durchs Neckartal unternahm – so sahen wir eine Reihe von Burgen und Schlössern. Gegen 10.30 Uhr sind wir dann in Heidelberg Busbahnhof angekommen. Wir sind dann direkt zur Touristeninformation gegangen um die Informationen der Stadt zu kriegen. Mit dem Heidelbergschloss haben wir unsere Besichtigung begonnen. Nach der Schlossbesichtigung hatten hatten wir zwei Stunden Zeit etwas zu essen oder unsere Stadtbesichtigung auf eigene Faust weiter zu machen. Einige gingen zum Markt etwas einkaufen, viele nutzten die Zeit zum Mittagessen, wir (Clemens und Heri) auch. Wir waren etwas müde, suchten nicht lange und nahmen den erstbesten Italiener, der uns in die Quere kam. Ein Fehler! Das Essen war teuer, nicht gut und die Kellner mehr als unfreundlich.

Nach der Mittagspause ging es weiter zur alten Universität. Die alte Aula war echt beeindruckend. Auch die Anzahl der Nobelpreisträger, die an diesser Universität studiert oder gelehrt haben, ist es. Über 50!  Diese Universität hat eine lange Geschichte sie ist die älteste Universität in Deutschland. Besonders erwähnenswert ist auch der Karzer! Das Studentengefängnis. Für studentische Vergehen wurden mit bis zu vier Wochen Karzer bestraft. Klingt nun echt schlimm. Dürfte aber nicht immer so schlimm gewesen sein: Studenten durften nach 2 Tagen Wasser und Brot Bier ordern und auch die Vorlesungen besuchen. Auch war es ihnen untereinander möglich sich zu besuchen. Die vorhandene Freizeit nutzten sie die Wände zu bemalen. Es war beinahe eine studentische Pflicht im Karzer inhaftiert gewesen zu sein.

Wir haben dannUnsere letzte Ziel war die alte Brücke. Um 16.30 Uhr sind wir dann zurückgekommen. Unsere Reise nach Heidelberg war total lustig und eindrücksvoll.