Willkommen in Schwäbisch Hall!

Aus allen Ecken der Welt kommen 14 Lehrerinnen und Lehrer für 4 Wochen nach Schwäbisch Hall. Hier werden Sie die mittelalterlich – moderne Stadt entdecken und viele Menschen aus zahlreichen Ländern dieser Erde kennen lernen.

Und wir wollen uns über Unterricht unterhalten, Erfahrungen austauschen, Neues ausprobieren, von einander und miteinander lernen, lachen, diskutieren und spielen.

Dafür wünschen wir Ihnen viel Energie, gute Laune und viel Erfolg.

Kati,              Regina,           Anna

Hier sind wir:

Genau am Kocher und in unmittelbarer Nähe zum neuerrichteten Kocherquartier befindet sich unser Seminarhaus. Und hier findet auch der Jugendkurs statt. Sehr zentral gelegen!

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Was für ein Zufall!

27.08.2011

Was für ein Zufall (Zitat Rania): Als der Zug um kurz nach drei in Schwäbisch-Hall einfuhr, dachte ich mir schon. Na, das kann heiter werden. Total unausgeschlafen und so eine lange Zugfahrt vor mir. Total langweilig – weil zu müde, nur eine Zeile zu lesen.

Doch welche Überraschung: Noch nicht einmal im Zug hör ich schon Gelächter und meinen Namen schreien. Sitzen doch da tatsächlich, Pingkan, Rania und Roha. (Sie hatten doch glatt denselben Zug für die Heimreise gewählt und waren in Hessenthal zugestiegen.) Doch wo ist Heri?

Heri sitzt ein Abteil weiter hinten und passt auf die vielen Koffer auf – die uns in der weiteren Folge in den Bahnhöfen noch einiges an Kopfzerbrechen bereiten. (entweder es gibt keine Aufzüge oder die Lifte sind irgendwo am anderen Ende der Welt und gut versteckt).

So führt uns die gemeinsame Reise zuerst nach Heilbronn und dann später nach Mannheim. Dort trennen sich unsere Wege. Rania, Pingkan, Heri und Roha erreichen noch den Zug nach Frankfurt. Mit dem vielen Gepäck war das ziemlich knapp. Ein Danke an all jene, die den Aufzug freigehalten haben *g*. Ihre Reise geht weiter Richtung Flughafen – mit vielen Gepäck – so manch ein Gepäckstück mag wohl die Heimreise von Frankfurt aus Kostengründen nicht geschafft haben…

Bei mir dagegen verzögert sich die Weiterfahrt, Kinder verwechseln die Gleiskörper mit einem Spielplatz, sodass der Zug erst mit über einer Stunde Verspätung von Mannheim abfährt… noch eine Stunde länger in Deutschland… aber schon bald hat mich der Pariser Alltagsdschungel wieder – aber mit einem guten Gefühl von diesem Seminar im Gepäck: „Besser geht’s nicht! Vielen Dank!“

Zugfahren macht müde

Soviel Gepäck - wie sollen wir das alles tragen?

Hallo!

Liebe SeminarteilnehmerInnen,

hoffentlich seid ihr alle gut zu Hause angekommen! Heute war ich schon in der Schule, aber ihr habt sehr gefehlt! Schreibt, wenn ihr Lust und Zeit habt!

Liebe Grüße aus Budapest

Kati

26.08.2011 Zertifikat!

26.08.2011 Abschied

1 Monat, 1 Tag, 1 Jahr  – Früher und Jetzt

Liebe Regina und Kati,

die Zeit vergeht sehr schnell

1 Monat ist so wie 1 Tag

Aber 1 Monat Unterrichtsmaterialen,

die ich von euch schon bekommen habe,

ist so wie für 1 Jahr Unterrichtsmaterialen

vielfältig und abwechslungsreich.

Früher war ich arm in Unterrichtsmethoden

Jetzt bin ich reich in Unterrichtsmethoden

Früher kannte ich nur Frontalunterricht

Jetzt kenne ich verschiedene Sozialformen

Früher war mein Lernziel unerreichbar

Jetzt weiß ich, Lernziele müssen erreicht werden können

Früher war meine Präsentationsform monoton

Jetzt sind meine Präsentationsformen abwechslungsreich

Früher dachte ich daran was ich im Unterricht machen sollte

Jetzt denke ich was meine SchülerInnen im Unterricht machen sollen

Früher dachte ich daran was ich im Unterricht viel sprechen sollte

Jetzt denke ich was meine SchülerInnen im Unterricht viel sprechen sollen

Früher war meine Unterrichtsplanung undeutlich

Jetzt weiß ich was Lernziele, Lerninhalte, Unterrichtsphasen, Lehraktivitäten, Schüleraktivitäten, Sozialformen, Materialen/Medien sind

Früher war meine Unterrichtsphase unordentlich

Jetzt weiß ich was Einführung, Präsentation, Übungsphase und Transfer sind

Früher wusste ich nicht viel anzufangen mit Landeskunde im Unterricht

Jetzt weiß ich viel über Landeskunde im Unterricht

Früher waren meine Anweisungen in der Aufgabenstellung unklar

Jetzt verwende ich z.B diskutieren, nennen,

gruppieren, formulieren, gliedern,

beschreiben, definieren, usw. in meiner Aufgabenstellung

Früher unterrichtete ich nur aus meinen eigenen Erfahrungen

Jetzt weiß ich, es gibt 10 Merkmale guten Unterrichts (von H. Meyer)

Früher war der Aufsatz von meinen Schülern/Schülerinnen monoton

Jetzt unterrichte ich sie über „Kreatives Schreiben“

Früher hatte ich Schwierigkeiten um den Lerntyp meiner Schüler/Schülerinnen zu erkennen

Jetzt sind meine Augen offen, es gibt Sehgedächtnis/der visuelle Typ,

Hörgedächtnis/der akustische Typ, und

Handlungsgedächtnis/der Aktionstyp.

Früher verwendete ich nur Lückentexte im Unterricht

Jetzt habe ich vielfältige Methoden für Musik im Unterricht

Früher fand ich es langweilig im Grammatikunterricht

Jetzt überrasche ich die Schüler mit lebendigem

Grammatiklernen im Unterricht

Früher sahen wir Video/Filme in der Klasse einmal und das war es!

Jetzt habe ich eine Ahnung wie ich mit Videosequenzen

im Unterricht arbeiten soll

Früher wusste ich nicht viel mit Würfeln anzufangen

Jetzt denke ich: „Aha! Es gibt so viele Methoden,

bei denen ich Würfeln einsetzen kann.“

Weltkarte, Koffer packen, arbeiten mit Kärtchen, Farben,

verschiedene Dominospiele, Steckbrief  an der Wand,

Erwartungen abfragen,Telefon Kette,Ideogramm,

Infos mit Bildern, Stationen lernen, vielfältige Aktivitäten mit Wörtern,

und noch so viele andere Methoden die ich hier nicht alle nennen kann.

Fast jeden Tag. Montags bis freitags.

Sogar manchmal auch samstags und sonntags.

Vielfältige und abwechslungsreiche Aktivitäten

Ich war müde, sogar erschöpft

Ich wusste, ihr beide wart auch müde, sogar erschöpft

Aber meine Müdigkeit war wie ein Tropfen im Ozean

im Vergleich zu dem was ich von euch bekommen habe.

Und ihr?

Lässt euch von Gott die Müdigkeit vertreiben!

Ich wünsche euch ein langes, fröhliches und gesundes Leben!

Regina und Kati,

Viele LehrerInnen sind intelligent …

Viele LehrerInnen sind professionell …

Viele LehrerInnen sind kreativ …

Aber Ihr beide habt alles mit einem schönen und geduldigen Herz.

Wie könnt ihr sagen, dass der Regen nicht fallen darf,

wenn die Wolken den Himmel bedecken..

Wie könnt ihr sagen, dass die Blätter nicht fallen dürfen,

wenn der Wind bläst

Wie könnt ihr sagen, dass Ich euch nicht vermissen darf,

wenn ihr geht.

Ihr seid schon zu einem schönen Teil in meinem Leben geworden..

Die Inhalte des Seminars waren klar und verständlich.

Ihr habt alles gut erklärt, die Sache sehr gut gemacht.

Noch einmal Vielen Dank Regina,Vielen Dank Kati

Schwäbisch Hall, 26. August  2011

Heribertus Quintus aus Indonesien

Donnerstag, den 25.08.11

Hallo zusammen,

Der Tag hat mit der mündlichen Prüfung begonnen. In den vier Gruppen, in denen vier auch die Lehrprobe gemacht haben, hatten wir unsere Prüfungsgespräche. Also waren das Heri, Sabin, Marco und Michael in der ersten Gruppe gleich am Morgen. Am Morgen waren auch noch die Gruppe mit Roha, Yan, Pinkang und Rania an der Reihe. (Um 10 Uhr waren dann die Gruppen „Kanchana, Yanxia und Clemens sowie Dorcas, Alba und Antoine zum Prüfungsgespräch dran.

Jede Gruppe hatte sich zuvor individuell für das Gruppengespräch vorbereitet. Dafür hatten wir von Regina am Vortag noch genau Leitfragen und auch eine Doppelseite an Redemittel bekommen.

Beim Prüfungsgespräch ging es dann um den Unterrichtsverlauf in unserer Lehrprobe:

24.08. Mittwoch

Den 23.08. Dienstag

Dienstag, den 23 August 2011   ( vierte und letzte Woche).

Wir haben unseren Tag mit dem sogennanten „Onkel Winfried Spiel“ angefangen. Alle Teilnehmer befinden sich auf einen Kreis. Durch eine kurze Dialog, einer von ihnen sagt dem Nachbarn:

– N…, stellst du dich vor, Onkel Winfried ist krank!

– Wirklich? Was hat er denn?

– Er ist /hat…

-Ach,  der Arme!

Dann der zweite Teilnehmer führt mit seinem Nachbarn einen identischen Dialog fort. Aber er muss  eine zweite Kranheit dazu bringen. Der dritte Teilnehmer macht dasselbe, bis dass am Ende alle Teilnehmer gespielt  haben.

Am Wörtewiese haben wir auch gespielt. Viele  Kärtchen je mit seinem Wort lagen am Boden. Jeder von uns muss ein Kärtchen nehmen, dann sagt er  zu seinen Nachbarn die Bedeutung dieses Wortes.

Puzzle spielen mit der  Dundesländerkarte war auch interessant. Man muss jedes Land auf seinen eigenen Platz einfügen.

Eine interessante Übung zum Wortschatz war auch die Wäscheleine. Die zwei folgende Fotos  darüber sind ausdrucksvoll.

Um unsere Wortschatz zu erweitern kommt uns das Bilddiktat dargestellt. Zum Partnerschaft, einer bescreibt an die Andere das Bild das er im Hand hat. Der Andere  muss diesen Bild zeichnen nach die Beschreibung seinen Partnern.

Nacher wurden uns Redemittel zur Bildbeschreibung  präsentiert. Vor dem Mittagessen haben wir die Satzbaukarten gespielen. Der wichtigste Lernziel war den Wortschatz der Teilnehmern zu erweitern.

Den Wortschatz zu erweitern haben wir noch viele anderen Spielen gemacht: das Bilddomino, der Schlangentext, die Wortlawine, usw.

Am Nachmittag, Frau Ina Hoischen, die aus Münchner Goethe Institut gekommen ist,  hat uns viele Erklärungen  durch praktische Übungen in die Pasch-net Webseite eingeführt.

Fotos:Yanxia ,  Text: Antoine